Public Domain

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Pub|lic Do|main [ˌpʌb.lɪk doʊˈmeɪn], die; <lat.-eng.> öffentlicher Bereich, Allmende, Gemeindegut: Die Public Domain bezeichnet Gemälde, Skulpturen, Musikstücke, literarische Werke und mehr, die nicht mehr von Urheberrechten geschützt sind oder die nie urheberrechtlich geschützt waren, wie traditionelle Volkslieder, Märchen oder alte Fotografien.

Museen, Bibliotheken und Online-Sammlungen können gemeinfreie Werke digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Diese Werke sind frei von rechtlichen Beschränkungen und können von allen frei genutzt, reproduziert, verändert und verbreitet werden, ohne dass eine Erlaubnis erforderlich ist. 

Kunstwissenschaftler:innen, Künstler:innen und Akteur:innen aus Bildung und Forschung können gemeinfreie Werke verwenden, neu interpretieren und in ihre eigene Arbeit integrieren. So dienen Werke in der Public Domain als Grundlage für wissenschaftliche Studien und Lehrmaterialien sowie als Quelle für Inspiration und neue Kreationen. 

Insgesamt spielt die Public Domain eine wesentliche Rolle in der Kunstwelt, da sie einen freien Zugang zu unserem kulturellem Erbe ohne Einschränkungen durch Urheberrechtsbestimmungen ermöglicht. Auf diese Weise fördert sie kreative Nutzung und Innovation sowie kulturelle und künstlerische Entwicklung. Sie erleichtert den Wissensaustausch in Bildung und Forschung und unterstützt die kritische Auseinandersetzung mit kulturellem Erbe und Kunstgeschichte.

Das macht die Public Domain zu einem wertvollen Gut, das es zu schützen und zu bewahren gilt, um die Vielfalt und Reichweite der Kunst zu erweitern und die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu fördern.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Vorgaben zur Public Domain von Land zu Land unterschiedlich sein können. Zudem können einige Werke aufgrund von Einschränkungen wie moralische oder Eigentumsrechten möglicherweise nicht vollständig in die Public Domain übergehen.

Der Welttag des geistigen Eigentums wird jedes Jahr am 26. April begangen. Dies ist eine einzigartige Gelegenheit, gemeinsam mit anderen Menschen auf der ganzen Welt die erstaunlichen Erfinder:innen und Schöpfer:innen der Welt zu feiern und zu erkunden, wie geistiges Eigentum dazu beiträgt, unsere Welt zu gestalten.

Jean Valette-Falgore, genannt Penot (zugeschrieben) (geb. 1710 in Montauban, Frankreich, gest. 1777, Sterbeort unbekannt), Trompe l’oeil mit einer Gipsmaske von Dante, Gemälde, Datum unbekannt, Öl auf Leinwand, 107,0 x 88,5 cm, Privatsammlung, Public Domain, Bild: galeriekugel.com

Literatur

WIPO World International Property Organization. “What Is Intellectual Property?” WIPO, 2020, https://www.wipo.int/edocs/pubdocs/en/wipo_pub_450_2020.pdf (zuletzt besucht: 05.03.2024).

Über die Autorin

Nathalie Krall, M.A.

Nathalie ist freiberufliche Kunstwissenschaftlerin, Kuratorin und Dozentin für Kunstgeschichte. Bei THE ARTIST LIAISON begleitet sie soloselbständig zeitgenössische Künstler:innen auf ihrem Weg in der Kunstwelt. Als Mitgründerin, Geschäftsführerin und Chief Creative Officer von collectAR fördert sie mit Hilfe von Augmented Reality und einem emotional-wissenschaftlichen Storytelling ein ganz neues Erleben von Kunstwerken im digitalen Raum und sorgt so für eine zeitgemäße und zukunftsweisende Bewahrung unseres kulturellen Erbes. Nathalie ist Initiatorin des ArtVenture Clubs und Mitglied des Vorstands.

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