Veranstaltungen

16. Juli 2024

Kunst & Cocktails № 3

Der ArtVenture Club im Juli

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Sommer, Sonne, Cocktailzeit! Willkommen zu “Kunst & Cocktails”! 🍹

Für unsere mittlerweile dritte Ausgabe freuen wir uns auf die Münchner Kunsthistorikerin und freie Kunstvermittlerin Urte Ehlers, die ihr persönliches Lieblingskunstwerk vorstellen wird. Hier weicht sie von der üblichen kunstwissenschaftlichen Methodik von Beschreibung – Analyse – Interpretation ab und spricht stattdessen vor allem über das emotionale Erlebnis von Kunst.

Warum gibt es Kunstwerke, die uns schon in Kinderjahren so sehr beeindrucken, dass sie uns ein ganzes Leben lang begleiten?

Wie kann uns das Erleben von Kunst zu Tränen rühren? Oder zu überschwänglicher Freude?

Wie es bei uns Tradition ist, verraten wir natürlich noch nicht, um welches Werk es sich handelt. Falls euch aber jetzt die Neugier gepackt hat, meldet euch direkt an für

📆 Dienstag, 16. Juli 2024, 18 Uhr über Zoom.

Wie immer ist die Teilnahme kostenlos, wir freuen uns jedoch sehr über jeden Wertschätzungsbeitrag.

(Die Veranstaltung wird von Marco Ressler moderiert.)

Unbekannte:r Künstler:in, Weinamphore mit Vögeln und Früchten, Mosaik, ca. 5. Jh., Tesserae, Basilica di San Vitale, Ravenna, Italien,
Bild: Aldo Cavini Benedetti über flickr.com

18. Juni 2024

Der Verein stellt sich vor

Der ArtVenture Club im Juni

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Vereinsgründung, Anerkennung der Gemeinnützigkeit, Eintrag im Vereinsregister, Auswahl für den “Vierten Staatenbericht zur Umsetzung der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in und durch Deutschland” und jüngst Aufnahme in das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit – das Jahr 2024 war bisher schon gepflastert mit Meilensteinen! 😉 Und auch die Zukunft hält viel Spannendes für den ArtVenture Club bereit!

Zur Jahresmitte luden wir euch daher ganz herzlich ein, mit uns über die Zukunft unseres Vereins zu sprechen.

⬆️ Wofür steht der ArtVenture Club bisher?

🦋 Welche Veränderungen bringt der offizielle Status als gemeinnütziger Verein mit sich?

🪂 Welche Themen und Aktivitäten sollen stärker in den Mittelpunkt gestellt werden?

🏋️‍♀️ Welche Inhalte und Formate könnt ihr für eure Arbeit und euer Leben als Kunstweltakteur:innen gebrauchen?

🎈 Was wünscht ihr euch für die Zukunft des ArtVenture Clubs?

🌈 Und wie können wir zusammen und gemeinsam unsere Ziele, Wünsche und Visionen für die Kunstwelt der Zukunft vorantreiben?

(Die Veranstaltung wurde vom Team des ArtVenture Clubs e.V. moderiert.)

Anicet Charles Gabriel Lemonnier (geb. 1743 in Rouen, gest. 1824 in Paris), Lesung des Werkes L’Orphelin de la Chine von Voltaire im Salon der Madame Geoffrin, Gemälde, ca. 1755, Öl auf Leinwand, 129,5 x 196,0 cm, Château de Malmaison, Rueil-Malmaison, Frankreich, gemeinfrei, CC BY 4.0, Bild: essentiels.bnf.fr

21. Mai 2024

Vielfalt fördern und Zukunft gestalten

Der ArtVenture Club im Mai

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Pünktlich zu unserer 30. Veranstaltung gab es viele Neuigkeiten: Der ArtVenture Club ist seit dem 15. April 2024 – dem UNESCO-Weltkunsttag – als gemeinnütziger Verein eingetragen! Diese besonderen Meilensteine feierten wir – passend zum UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung – am 21. Mai 2024.

Als Gast durften wir Zsuzsanna Aszodi, die Referentin für Kulturpolitik der Deutschen UNESCO-Kommission bei uns begrüßen, die uns sowohl die “UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen” als auch den kommenden “Vierten Staatenbericht zur Umsetzung der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in und durch Deutschland” vorstellte.

Besonders erfreulich: Der ArtVenture Club ist eine von 104 Maßnahmen, die von der UNESCO für den Staatenbericht ausgewählt wurden! Wir tragen diese Auszeichnung mit großem Stolz, sehen sie dabei jedoch vor allem als Auftrag, unser Engagement für die Kunstweltakteur:innen fortzusetzen und zu intensivieren.

Alle diese Erfolge sind nur dank unserer gemeinsamen Arbeit möglich. Darum feierten wir gemeinsam, in dem wir überlegten, wie wir kulturelle Vielfalt fördern und eine gerechte, nachhaltige und inklusive Kunstwelt der Zukunft gestalten können.

(Die Veranstaltung wird von den Kunsthistoriker:innen Nathalie Krall und Dr. Stefan Borchardt moderiert.)

Nathalie Krall, Vielfalt in der Kunstgeschichte, Montage, 2024, jpg, 1.360 x 2.417 Pixel, 96 dpi, 429 KB (439.733 Bytes), CC BY-NC-ND 4.0

16. April 2024

Künstl(er)i(s)che Intelligenz

Der ArtVenture Club im April

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Die KI ist längst den Maschinenräumen und Rechenzentren entkommen und hat ihren Weg in die Ateliers, Galerien und Museen gefunden. Während Künstler:innen bereits seit Mitte der 1960er-Jahre Computeralgorithmen nutzen, um Generative Kunst (→ siehe hierzu auch unser Kunstweltglossar) zu schaffen, ist die technische Entwicklung nun derart fortgeschritten, dass KI-Modelle kreative Texte generieren sowie komplexe visuelle Konzepte verstehen und in Bildern darstellen können. Tiefgreifende Fragen nach Ethik, gesellschaftlichen Implikationen, kreativer Autoren- und Urheberschaft kommen auf – und schließlich nach der Rolle des Menschen in der künstlerischen Schöpfung insgesamt. Gleichzeitig eröffnet die KI neue Gedanken- und Spielräume, inspiriert und provoziert und steht gleichermaßen für Wandel, Möglichkeit und Herausforderung.

Auf vielfachen Wunsch wandten auch wir uns im April 2024 dem Thema Kunst, Kreativität und KI. Gemeinsam sprachen wir darüber, wie künstliche Intelligenz die Erschaffung, die Wahrnehmung und das Erfahren von Kunst und Design grundlegend verändern kann. Dazu hörten wir einen spannenden Impuls der Düsseldorfer Künstlerin Gesine Kikol über ihre Begegnung mit der Künstlichen Intelligenz und wie sie KI in ihrer künstlerischen Arbeit einsetzt.

Im Anschluss diskutierten wir zusammen mit dem visuellen Denker Chrispy Simon aus Berlin über die Möglichkeiten, die KI für uns bereithält, und die Herausforderungen, die es zu meistern gilt.

(Die Veranstaltung wurde von unserem Digitalisierungsexperten Marco Ressler moderiert.)

Nathalie Krall & Dall-e, Paint to Pixel, 2024, KI-generiertes Bild mit manueller Bearbeitung, jpg,
1024 x 1024 Pixel, 1,60 MB (1.683.094 Bytes), CC BY-NC-ND 4.0

UMFRAGEERGEBNISSE

Bei unserer Online-Veranstaltung zur Künstlichen Intelligenz in der Kunstwelt nutzten wir die Gelegenheit, bei unseren Teilnehmenden abzufragen, wie sie aktuell zur KI stehen. Hier sind die Ergebnisse im Überblick:

📊 Frage 1: NUTZUNGSHÄUFIGKEIT

Die Nutzung von KI in der Kunstwelt ist noch begrenzt. Die meisten Teilnehmenden verwenden sie kaum oder gar nicht.

💻 Frage 2: EINSATZGEBIETE

Die Nutzung von KI konzentriert sich hauptsächlich auf Recherche, Forschung und Texterzeugung. Andere Anwendungen wie Ideengenerierung oder Bildschöpfung sind weniger verbreitet.

✍ Frage 3: KI FÜR TEXTE

Die Mehrheit steht der Nutzung von KI für Texte positiv gegenüber und sieht sie als Möglichkeit für mehr Kreativität und Effizienz. Ein beträchtliche Anzahl ist sich jedoch noch unsicher und möchte weitere Forschungen abwarten.

🎨 Frage 4: KI FÜR BILDER

Die Mehrheit sieht die Nutzung von KI für die Bilderzeugung positiv und als Bereicherung für den kreativen Prozess. Einige äußern jedoch Bedenken zur Einzigartigkeit von Kunst und möchten weitere Informationen sammeln.

💡 FAZIT

Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Kunstwelt langsam die Möglichkeiten von KI entdeckt und ihre eigenen Ansichten entwickelt. Während einige begeistert sind, bleiben andere noch skeptisch. Die Vielfalt der Meinungen zeigt, dass das Thema weiter erforscht und diskutiert werden sollte.

Wir kommen vorläufig zu dem Schluss, dass KI – wie frühere Innovationen auch – das Potenzial hat, die Grenzen der Kunst zu erweitern. Dennoch sollte KI als Werkzeug betrachtet werden und nicht als eigenständige Methode.

Und wir kommen zu dem Schluss, dass wir uns im ArtVenture Club weiterhin mit diesem wichtigen Thema beschäftigen wollen! 😉

19. März 2024

Berufs-Bilder № 1

Der ArtVenture Club im März

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Nora Huszka: One-(wo)man Band 👩‍🎨

Der Frauenmonat März steht mit dem Equal Pay Day am 6. März sowohl für die wichtige Diskussion um gleiche Bezahlung, als auch mit dem Internationalen Frauentag am 8. März für Empowerment, Solidarität und mehr Sichtbarkeit für Frauen und ihre Leistungen in allen Bereichen der Gesellschaft. Im ArtVenture Club nutzten wir den Frauenmonat 2024 als farbenfrohen Hintergrund für das Kick-Off unserer langersehnten neuen Serie “Berufs-Bilder”!

Mit diesem Format möchten wir die Vielfalt der Tätigkeitsfelder in der Kunstwelt zeigen und außergewöhnliche, insbesondere freiberufliche und (solo-)selbständige Akteur:innen vorstellen, die sich unerschrocken den Herausforderungen der Kunstszene stellen oder sich mutig ganz neue Wege bahnen – ob in der Kunstvermittlung oder Kunstproduktion, in der kunstwissenschaftlichen Forschung oder durch die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstler:innen – im analogen, digitalen oder virtuellen Raum.

In unseren Porträts präsentieren wir ganz unterschiedliche Kunstschaffende, die mit Leidenschaft und Resilienz die Kunstwelt jeden Tag gestalten und damit einen wichtigen Beitrag für unser gemeinsames kulturelles Erbe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.

In unseren Porträts präsentieren wir ganz unterschiedliche Kunstschaffende, die mit Leidenschaft und Resilienz die Kunstwelt jeden Tag gestalten und damit einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt und zum Zusammenhalt unserer demokratischen Gesellschaft sowie für unser gemeinsames kulturelles Erbe leisten.

Mit den Berufs-Bilder entfächern wir nach und nach das diverse Spektrum der beruflichen Räume in der Kunst – von klassischen Tätigkeitsbereichen bis zu innovativen Unternehmungen. Speziell möchten wir mit diesem Format auch den Studierenden und Newcomer:innen Lust darauf machen, die freiberuflichen und (solo-)selbständigen Möglichkeiten des Kunstsektors für sich zu erkunden.

Wir sind sehr glücklich, dass wir für unsere Auftaktveranstaltung die außergewöhnliche Künstlerin und Atelierhausleiterin Nora Huszka aus Eupen in Ostbelgien gewinnen konnten. Im März war sie bei uns im ArtVenture Club und erzählte uns von ihren ganz individuellen Abenteuern in der Kunstwelt. Es ist eine Geschichte von Kreativität und Willensstärke, von einer Frau in der Kunst – die gleichzeitig für so viele Frauen in der Kunst steht – sowie vom gemeinsamen Schaffen in einer dynamischen Kunstszene. (NK)

(Die Veranstaltung wurde von der Kunsthistorikerin Nathalie Krall moderiert.)

Nora Huszka, Ohne Titel, aus der Serie Reveal, 2022, digitale Collage aus Ölmalerei und Tuschezeichnung, 
Verwendung mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin, CC BY-NC-ND 4.0, norahuszka.com 💗

20. Februar 2024

Offenbarung und Verhüllung – Fotografie heute

Der ArtVenture Club im Februar

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Wir leben in einer Welt der Bilder. Mit dem Auslöser unserer Kameras inszenieren wir uns selbst und die Welt um uns; mit nur einem Klick blicken wir in öffentliche wie private Räume.

Doch wie real sind diese Wirklichkeiten?

Wie authentisch sind diese Bilder?

Wann wird Dokumentation zu Manipulation und wo beginnt Überwachung?

Auch vor dem Hintergrund der immer digitaler werdenden Gesellschaft und der aktuellen politischen Debatten um KI, Deepfakes und Fake News sind diese Fragen – besonders in einem Superwahljahr – relevanter denn je. Es ist nicht zu leugnen, was für eine zentrale Rolle die Fotografie mit all ihren schier unendlichen Möglichkeiten hierbei spielt. Bei unserer Veranstaltung im Februar widmeten wir uns zum ersten Mal diesem wichtigen Medium.

Dafür freuten wir uns auf die Künstlerin Sonja Allgaier aus München. Mit ihrer Kamera und ihrem poetischen Blick erkundet sie die Grenzen zwischen Offenbarung und Verhüllung und nahm uns im Februar mit in die Zwischenräume von Wirklichkeit und Inszenierung. (NK)

(Die Veranstaltung wurde von unserer Nachhaltigkeitsexpertin Sarah Neuwirth moderiert.)

Unbekannte:r Fotograf:in, Loïe Fuller, Fotografie, 1928, digitale Datei von Schwarz-Weiß-Negativ, 22,0 x 17,5 cm, Library of Congress Prints and Photographs Division, Washington, D.C., USA, Public Domain, Bild: loc.gov

16. Januar 2024

Auf zu den Sternen!

Der ArtVenture Club im Januar

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Im Dezember stand es anders in den Sternen geschrieben als wir geplant hatten und wir mussten unsere winterliche Reise zur Romantik und Reformbewegung verschieben. Zum Jahresauftakt zeigte sich  zum Glück direkt ein neuer Termin am Horizont und wir freuten uns, euch auch in diesem Jahr dabei zu haben!

Während die Tage langsam schon wieder heller wurden, nahm uns der Kunsthistoriker und Symbolforscher Axel Voss mit zu den Sternen und zeigte uns – passend zum Jahresanfang – Wege zum Neubeginn zwischen Vergangenheit und Zukunft.

In seiner Darlegung verfolgte er den Pfad einer möglichen Erneuerung, Revolte und Vision, inspiriert von Andersdenkenden in der Zeit der Romantik, einer Ära voller unkonventioneller Ideen, die ihre eigenen Strömungen in der Kunst hervorbrachte und darin verwobene Lebenskonzepte formte.

In unserer Zeit, in der die Gesellschaft in Fragmenten zu zerfallen scheint, nutzte Axel die Vergangenheit und ihre Kunst als Quellen der Inspiration, um Wege der Wiederbelebung und des Neubeginns auszuloten. Im Wechselspiel von Vergangenheit und Gegenwart verwob er Romantik und Reformbewegung zu einem lebendigen Muster, das die Richtung für eine mögliche Renaissance inmitten des Chaos unserer Zeit weist. (NK)

(Die Veranstaltung wurde von der Kunsthistorikerin Nathalie Krall moderiert.)

Caspar David Friedrich (geb. 1774 in Greifswald, gest. 1840 in Dresden),
Der Wanderer über dem Nebelmeer, Gemälde, ca. 1817,
Öl auf Leinwand, 94,8 x 74,8 cm, Hamburger Kunsthalle,
gemeinfrei, Bild: wikimedia.org / Bearbeitung: NK

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